Pflege und Betreuung von Grünanlagen

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Bekämpfung von Unkraut, Moos und Hirsen

Auf einem gut gepflegten Rasen sind Unkräuter, Moos und Hirsen nur selten anzutreffen. Moos ist eine Zeigerpflanze für Nährstoffmangel im Boden. Besonders bei Stickstoffmangel wächst es prächtig.

Ursachen für Moos

Schwerer, verdichteter Boden, wodurch meist Staunässe entsteht. Es ist keine Drainage vorhanden und dass Wasser kann nicht ablaufen.

Behandlung: Aerifizieren und evtl. sanden

 

Durch zu viel Rasenfilz endstehende Staunässe.

Behandlung: Den Rasenfilz durch vertikutieren entfernen

 

Nährstoffmangel im Boden

Behandlung: Den Rasen düngen

 

Zu viel Schatten (z.B. durch unter Sträuchern oder Baumkronen)

Behandlung: Den Schattenspender entfernen

 

Falsches Mähen: unregelmäßiges Mähen und/oder zu kurzer Schnitt

Behandlung: regelmäßiges Mähen und die Schnittlänge einhalten

 

Ein niedriger pH-Wert des Bodens (übersäuerter Boden)

Behandlung: Eine Bodenprobe analysieren und den Boden entspr. mit Kalk neutralisieren

 

Ungeeignete Saatgutmischung (Achtung vor Biiligsaat)

 

Moos wirkungsvoll entfernen

1. Rasen vertikutieren

Das Moos wird zunächst mit dem Vertikutierer von der Rasenfläche entfernt. Nach dem vertikutieren wird die Rasenfläche gedüngt und kahle Stellen mit Nachsaatrasen nachgesät.

2. Moosvernichter

Sollte das Vertikutieren (Punkt 1) nicht wirkungsvoll gewesen sein, dann muss ein Moosvernichter nachhelfen. Das Moos stirbt dann nach etwa 10 Tagen ab. Moosvernichter werden am besten zusammen mit Düngemittel zusammen aufgebracht. Das abgestorbene Moos sollte dann durch vertikutieren entfernt werden.

 

Es gibt Moosvernichter zu kaufen, die vor allem den Wirkstoff Eisen-II-Sulfat enthalten oder auf Basis von Essigsäure das Moos vernichten sollen. Während Eisen-II-Sulfat bei feuchtem Wetter am besten wirkt, sollte es beim Einsatz von Essigsäure-Produkten möglichst trocken sein. Auch muss man bei Mitteln mit Eisen-II-Sulfat vorsichtig sein, da es auf Steinen Rostflecken verursacht.

 

ACHTUNG: Wird der Wirkstoff Eisen-II-Sulfat zu hoch dosiert oder zu oft angewendet, dann kann es zu einer Übersäuerung des Bodens führen. 

3. Boden mit Sand auflockern

Lehmige Böden neigen zu schneller Verdichtung. Das führt zu Staunässe und bietet dem Moos im Rasen optimale Wachstumsbedingungen. Um das Problem dauerhaft in den Griff zu bekommen, sollte der Boden jedes Jahr vertikutieren werden und anschließend eine dicke Schicht groben Bau-Sand aufgetragen werden. Die Sand-Schicht darf ruhig zwei bis drei Zentimeter hoch sein, sodass nur noch die Spitzen der Grashalme herausschauen. 

4. Rasen im Schatten

Rasen ist an schattigen Stellen ungeeignet, da er sehr schnell vermoost und nicht richtig dicht zuwächst. Selbst spezielles Saatgut für Schattenrasen ist eher für lichten Schatten geeignet.  

Falls Ihr Rasen trotzdem im Schatten wächst, dann sollte er nicht kürzer als 5 cm gemäht werden, damit das Gras noch genug Licht einfangen kann.

Falls Bäume und Sträucher der Grund für den Schatten sind, dann kann der Rasen an diesen Stellen häufiger trocken sein und sollte regelmäßig gewässert werden.

5. Rasen erneuern

Wenn alle bisher beschriebenen Maßnahmen fehlschlagen, können Sie Ihren Rasen nur noch komplett erneuern. Dazu wird die oberste Bodenschicht entfernt und eine Mischung aus Mutterboden groben Bausand wird aufgetragen. Dieser Boden ist locker und verhindert Staunässe. Anschließend wird qualitatives Saatgut ausgesät und die neue Rasenflächen mit einer dünnen Schicht Erde bedecken, um ein Austrocknen der Saat zu verhindern. Die nächsten Wochen muss der Rasen jetzt regelmäßig bewässert werden. Bei optimaler Rasenpflege ist das Moos im Rasen dann schnell Vergangenheit.

Fehlende Pflege

Abschließend ist zu sagen, dass eine allgemein fehlende Pflege natürlich auch ein häufiger Grund für Moos im Rasen ist. Die oben genannten Dinge müssen nicht nur einmalig Anwendung finden, sondern dauerhaft bedacht werden. Hier ist besonders zu beachten, dass frisches Schnittgut sofort vom Rasen entfernt werden sollte. Unter liegen gebliebenem Schnittgut ist es schattig und feucht und bilden beste Begingungen für das Wachstum vom Moos.